

Strenges Qualitätssicherungsystem vom
Wareneingang bis zur Warenendkontrolle
Qualitätssicherung
Die Qualität und die Frische unserer Produkte stehen für uns an oberster Stelle und sind ein fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Damit Sie als Verbraucher immer auf der sicheren Seite sind, führen wir in allen Stufen der Herstellung und des Verpackungsprozesses regelmäßige Kontrollen durch und stellen so die einwandfreie Qualität unserer Produkte sicher.

Qualitätssicherung
Eigenkontrollsystem
Permanente Kontrollen
Permanente interne Kontrollen und externe Untersuchungen durch geprüfte Institute garantieren Produktsicherheit.
Außerdem werden unsere Produktionsstätten regelmäßig durch amtliche Veterinäre und die Filialen durch unangemeldete Besuche von uns selbst und Lebensmittelkontrolleuren überwacht.
Um die Sicherheit und Qualität unserer Produkte garantieren zu können, führen wir anhand geltender EU-Verordnungen Eigenkontrollmaßnahmen durch, die auf Grundlagen des Lebensmittelrechts beruhen.
Durch regelmäßige mikrobiologische und chemische Kontrollen ist ein Optimum an Produktsicherheit garantiert.
Mikrobiologische Kontrollen
Optimum an Hygiene
Permanente mikrobiologische Kontrollen stellen außerdem sicher, dass die Reinigungsmaßnahmen in den Betriebsräumen ein Optimum an Hygiene erzielen. Regelmäßige interne Kontrollen und externe Untersuchungen durch geprüfte Institute bilden weitere Bausteine für unsere Produktsicherheit. Wir sind stolz, dass alle diese Anstrengungen durch herausragende Produktauszeichnungen bei den jährlich stattfindenden DLG-Prüfungen und dem internationalen SÜFFA-Qualitätswettbewerb belohnt werden.
Sie sehen, bei Meistermetzger Oskar Zeeb sind Sie auf der sicheren Seite. Sollten Sie Fragen zu unserer Qualitätssicherung haben, schicken Sie uns einfach eine E-Mail an unsere Qualitätsbeauftragte Ellen Fritz.

Ellen Fritz und Dr. Kathrin Ulmer
Zertifizierung für eigene regionale Schweinehalter
Die Metzgerei Oskar Zeeb, ein mittelständischer Betrieb aus Reutlingen mit 29 Filialen und 370 Mitarbeitern hat zusätzlich zur kommenden Haltungsformverordnung eine Zertifizierung für seine regionalen Schweinehalter eingeführt.
Bernhard Klein, der Geschäftsführer der Metzgerei sagt dazu: „Die Haltungsform alleine reicht nicht, um eine Aussage über das Tierwohl zuzulassen. Hauptsächlich beschreiben die Haltungsformen die physischen Bedingungen wie Platzangebot und Gebäudemerkmale der Tierhaltung, gehen aber nicht auf die tatsächlichen Zustände in den Ställen ein. Uns ist das Wohl der Tiere sehr wichtig, deswegen sehen wir genauer hin, wie es den Tieren tatsächlich vor Ort geht, ganz unabhängig von der jeweiligen Haltungsform!“
Auf der Suche nach Möglichkeiten, das Tierwohl nicht auf Basis von Haltungsverfahren zu beurteilen, sondern aus Sicht des Tieres selbst, wurde die Metzgerei Zeeb auf ein Positionspapier der Initiative-Schweinehaltung-Deutschland (ISD) aufmerksam gemacht.
Das ISD-Positionspapier baut auf den Tierwohlindikatoren auf, die vom Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. (KTBL) entwickelt wurden. Wichtig ist hierbei erstens das es sich um Tierwohlindikatoren handelt, die messbar sind, und die zweitens die Qualität des Umganges des Menschen mit dem Tier ebenfalls messbar machen! Klein dazu: „In jeder Haltungsform gibt es Landwirte, die vorbildlich arbeiten. Aber es gibt eben auch Betriebe, in denen Missstände oder Erkrankungen erst mit Verzögerung erkannt werden. Tierwohl aus Sicht des Tieres bedeutet, das vor Ort zu kontrollieren“.
Im Rahmen eines Pilotprojektes, das bereits im Herbst 2025 startete, wurde das ISD-Konzept, mit Dr. Dirk Hesse von AgriKontakt als Zertifizierer, weiterentwickelt und umfasst nun neben Wasser- und Futteranalysen insgesamt 34 Tierwohlkriterien die gemessen und bewertet werden. Seit Februar wurde an der eigentlichen Zertifizierung gearbeitet. Im ersten Schritt wurde geprüft, ob von den Tierhaltern alle rechtlichen Vorgaben eingehalten werden, was in allen Betrieben der Fall war. Anschließend wurden bei einem Audit vor Ort in allen Betrieben die 34 Tierwohlindikatoren erhoben.

Die Teilnehmer des Zertifizierungstreffens am 13.05.2026
Im Mai wurden diese Ergebnisse nun in einem Meeting den teilnehmenden Erzeugern, alles kleine und mittlere Betriebe aus der Region Neckar-Alb vorgestellt und können sich durchaus sehen lassen: die Betriebe erreichten im Durchschnitt 89,8% der möglichen Punkte. „Das ist ein hervorragendes Ergebnis und zeigt sehr deutlich, dass in diesen Betrieben professionell und vorbildlich gearbeitet wird“ erläutert Dr. Hesse.
In der anschließenden Diskussion zeigte sich, das erste Beratungsempfehlungen im Bereich Sauberkeit bereits erfolgreich umgesetzt werden konnten. Bei Verletzungen handelt es sich in erster Linie um solche, die bei der Gruppenbildung durch Rangkämpfe entstehen können. Bezüglich der Organgesundheit scheinen einzelne Probleme bei der Wasser-, Futter-, und insbesondere Raufutterqualität zu liegen, wie Untersuchungsergebnisse der jeweiligen Qualitäten zeigten. Auch hier wird jetzt intensiv an Verbesserungen gearbeitet. Ziel ist, das alle Tiere, also 100%, ideal leben können, was aber unter praktischen Bedingungen, Stichwort Sauberkeit und Rangkampfverletzungen wahrscheinlich nicht immer zu erreichen ist. Aufgrund der Ergebnisse waren sich alle einig, dass es Sinn macht, diese Zertifizierung in regelmäßigen Abständen zu wiederholen.
„Diese Ergebnisse bestätigen, dass unsere Erzeuger hervorragende Arbeit leisten und wir zu Recht auf sorgfältig ausgewählte regionale Betriebe setzen, um dem Tierwohl und auch unseren Qualitätsstandards gerecht zu werden“ freut sich Klein.
Bezüglich Tierwohl aus Sicht des Tieres, und seine Umsetzung im Rahmen einer Zertifizierung, steht Ihnen gern jederzeit Dr. Dirk Hesse zur Verfügung.






